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Leitbild
Unsere Ziele und Aufgaben
Der Internationale St. Hubertus-Orden ist
ein christlicher Ritterorden mit hierarchischem Aufbau. Unsere
Ordensbrüder sind Jäger und Fischer aus vielen Ländern
der Welt, die unter Beachtung der Ordensdevise "Deum
Diligite Animalia Diligentes" ethische Werte und Erkenntnisse,
die der Natur gerecht werden, bei ihren Tätigkeiten als Jäger
und Fischer umsetzen.
Unsere Ziele sind:
- Schutz der
freilebenden Wildtiere und der Natur;
- Verfeinerung
der Jagd mit der Pflege ihrer echten Tradition und Werte;
- Erhaltung und Förderung der Jagdkultur
und Fischerei, ihrer Regeln, Sitten und Gebräuche auf der
ganzen Erde;
- Schaffung
guter Beziehungen unter den Ordensbrüdern aus aller
Welt.
Zu unseren Aufgaben zum Erreichen der gesetzten
Ziele gehören:
- Verbesserung des Verständnisses
für Zusammenhänge und Wechselbeziehungen in der
Natur für Jäger, Fischer und Nichtjäger;
- Erhaltung, Pflege
und Förderung des gesamten Jagdwesens in seinen verschiedenen
Erscheinungsformen in aller Welt unter Beachtung der Ordensdevise;
- Förderung von Schutz und Pflege
der freilebenden Tierwelt und der gesamten Natur, der natürlichen
und naturnahen Lebensgemeinschaften und deren Lebensräume;
- Hebung und Pflege des Verständnisses
und der Kameradschaft unter den Jägern aus aller Welt.
- Verehrung des hl. Hubertus und aller
anderen christlichen Patrone der Jagd und Fischerei.
Unsere verbindliche Ordensdevise DDAD
Die Ordensgemeinschaft ist mehr als ein
blosser Zusammenschluss von Jägern und Fischern. Unsere Ordensdevise
"Deum Diligite Animalia Diligentes"
(DDAD)
"Ehret den Schöpfer, indem ihr seine Geschöpfe ehrt" |
verbindet alle Ordensbrüder bei allen
ihren Handlungen und Entscheidungen. Mit dem Einsatz für alle
freilebenden Wildtiere und deren Lebensraum, für Jagdkultur
und Jagdethik geht unser Ritterorden auf dem Boden christlicher
Kultur in die Zukunft.
Unsere Ursprünge und Verantwortung
Der Internationale St. Hubertus-Orden findet
seine Wurzeln und seinen Ursprung in den Gedanken des St.
Hubertus-Ordens, der im Jahre 1695 von Reichsgraf Franz Anton
von Sporck gegründet und 1950 von Albert Franz Messany restituiert
worden ist.
Die Lebensräume des Wildes und der Bezug
des Menschen zu diesen erfahren ständige Wandlungen. Unsere
Ordensgemeinschaft versucht die Wandlungen zu erfassen und
demzufolge ihre Aufgaben verantwortungsvoll anzupassen, wenn
dadurch unsere Ziele auch optimaler zu erreichen sind.
Diese Entwicklungen werden wahr genommen
durch das Beachten der unterschiedlichen jagdlichen Methoden
und dem unterschiedlichen Brauchtum der einzelnen Balleien,
der ökologischen Veränderungen, der einschlägigen Technologien
und der wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Unser Wirkungskreis und unsere Organisation
Der Wirkungskreis des Ordens für seine ethische
Mission ist unbeschränkt. In jedem Land kann ein eigener Verwaltungsbezirk,
eine so genannte Ballei, mit eigener Leitung und Verwaltung,
dem Nationalen Kapitel, gegründet werden.
Der Internationale St. Hubertus-Orden ist
hierarchisch gegliedert:
- Der Schirmherr (= Protektor) des Ordens
steht über dem gesamten Orden. Durch seine Person schützt
er den Orden und fördert dessen Ziele.
- Der Grossmeister ist Inhaber des höchsten
Amtes und des höchsten Ranges des Ordens. Er wird entweder
vom Vorgänger ernannt und vom Grossen Kapitel bestätigt
oder von Letzterem gewählt.
- Das Grosse Kapitel (= Internationales
Kapitel) ist das oberste Führungs- und Verwaltungsgremium
des Ordens. Es besteht aus dem "Stammorden" (= Ordensregierung
einschliesslich dem Grossmeister) und aus den Grossprioren
der Balleien.
- Die Balleien (Ordensprovinz/Wirkungskreis
= Staatsgebiet oder Grossregion), die von einem Grossprior
bzw. einem Nationalen Kapitel geführt und verwaltet werden.
- Die Konventikel (Wirkungskreis = regional),
die von einem Prioren bzw. einem Regionalen Kapitel geführt
und verwaltet werden.
Unsere Ordensregeln und deren Verbindlichkeit
Die Ordensregeln legen die Verfassung, die
Ziele und Aufgaben sowie die allgemeinen Bestimmungen der
Ordensgemeinschaft fest.
Die Konstitution von 1950 ist die unveränderliche
Verfassung des Ordens.
In unseren Regularien sind ausführlich
die allgemeinen Regeln unserer Ordensgemeinschaft festgelegt.
Unsere Mitglieder des Ordnes
Die Aufnahme in den Internationalen St.
Hubertus-Orden ist auf männliche, natürliche Personen beschränkt.
Sie kann erfolgen, wenn der Kandidat sich selbst beworben
hat, die Ordensziele und Ordensregeln anerkennt und der Interessent
dem zuständigen Kapitel durch einen Paten (Ordensmitglied
in einem Rechtsrang) zur Beschlussfassung empfohlen wird.
Die Eingliederung in den Orden erfolgt nach
Ablegung eines feierlichen Versprechens vorerst als Knappe
oder Junker. Erst nach Ablegen des Ordenseides findet die
endgültige Aufnahme durch den Grossmeister mit dem feierlichen
Ritterschlag statt, wodurch der neue Ritter (Mindestalter
30 Jahre) lebenslänglich mit der Ritterschaft und den Zielen
des Ordens verbunden wird.
Rangabstufungen im Orden:
- Gefolgschaftsränge: Knappe, Junker;
- Rechtsränge: Ritter, Offizier, Komtur,
Grossoffizier, Grosskreuz;
- Ehrenränge: Ehrenritter, Ehrenoffizier,
Ehrenkomtur, Ehrengrossoffizier.
Für besondere Verdienste um den Orden oder
für dessen Ziele kann der Grossmeister bzw. der Schirmherr
das Ehrenzeichen "pro meritis" an Ordensmitglieder und an
Aussenstehende verleihen.
Unsere Vision als Mitverantwortliche
für die Natur
Die Natur bestimmt letztlich das Schicksal
der Menschen. Sie bedarf heute mehr denn je einer sorgfältigen,
weitsichtigen Nutzung und Pflege.
Wir wollen im Einklang mit den unabänderlichen
Gesetzen der Natur in unseren Tätigkeitsfeldern unbeirrt und
dauernd Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der freilebenden
Tierwelt und deren Lebensraum suchen und ausschöpfen können.
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